
Das Konzept
Das komplette Bediengebiet wird mittels Geo-Koordinaten logisch im zentralen Leitrechner und dem im Fahrzeug installiertem Bordrechner hinterlegt. Mittels GPS-Ortung, Geofencing und zyklischen Positionsmeldungen werden Prozessdaten mit Ort, Zeit und Aktion im Bordrechner erfasst und über GPRS-Datenkommunikation zur RBL-Zentrale übermittelt.
Für diesen Ansatz ist keine Systemtechnik an den Haltestellen und Knotenpunkten des Bediengebietes notwendig. Hierdurch kann das System flexibel und sehr wirtschaftlich an ein sich änderndes Bediengebiet angepasst werden.Die Ausstattung der Fahrzeugflotte beschränkt sich auf einen einfachen Bordrechner. Dieser wird ergänzend zu existierender Fahrzeughardware wie Fahrscheindrucker installiert und ist bewusst hiervon entkoppelt. Alternativ kann die Logik für den Bordrechner auch in vorhandene komplexere Bordrechner mit Fahrscheindrucker integriert werden. Hierbei setzen wir auf Standardbetriebssysteme, um den Migrationsaufwand zu minimieren.
Im zentralen Leitrechner ist die intelligente Anwendungslogik realisiert. Auf Grund der Soll-Fahrplandaten und vorhandenen statistischen Daten werden aus den ermittelten Prozessdaten Prognosedaten ermittelt. Für die üblich geforderte Genauigkeit der Prognosedaten im Minutenbereich genügt hier die Genauigkeit der mittels GPS erfassten Prozessdaten.
Durch den parametrisierbaren zentralen SOLL-IST-Vergleich mit Signalisierung kritischer Zustände und der Visualisierung der Fahrzeugflotte wird das Personal der Leitstelle optimal unterstützt, rechtzeitig die nötigen Entscheidungen zu dispositiven Eingriffen zu treffen.
